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Published Mai 6th, 2009

Kostenloses Internet vs. teure E-Books

Dass Internet nicht so kostenlos ist, wie die meisten das gerne hätten oder sich vorstellen, zeigt Webdesigner Kai Müller (auch bekannt als “Stylespion”) in seinem Artikel “Warum das Internet nicht kostenlos ist“. Viele Verlage möchten auch gerne Banner, Content-Integrationen und vieles mehr bekommen, doch sobald man erwähnt, dass alles einen Preis habe, kommt oft die entgeisterte Frage: “Ach, das kostet was?”.

Interessant, dass Werbung im Internet im Gegensatz zu großen Printkampagnen nichts kosten darf  (böses Internet!) – doch wenn es um eigene digitale Erzeugnisse der Verlage geht, gelten diese Ansprüche offenbar nichts mehr. Wie sonst kann man es sich erklären, dass E-Books (die man lediglich als Datei erhält, nicht ins Regal stellen, nur auf extra Geräten lesen und hinterher nicht weiterkaufen kann) genauso viel kosten sollen wie die gedruckten Werke?