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Bezahlinhalte

Immer mehr Zeitungsverlage versuchen auf Bezahlinhalte zu setzen. Aber die eierlegende Wollmilchsau ist noch nicht entdeckt worden. Sicherlich dürfte es ein richtiger Schirtt sein, eine Art Abo-Gebühr zu verlangen. So muss der Leser nicht bei jedem Artikel, der ihn interessiert, überlegen, ob er bereit ist die Kleinstbeträge zu bezahlen.
So verlangt der Springer-Verlag nun Geld für Online-Lokalteile. Und auch dort im Forum ist ein Schlagabtausch entstanden. Wer ist bereit und wenn ja, für was für Inhalte, Geld zu geben? Wir möchten auf unserer facebook-Seite zu einer Diskussion anregen.

Paid Content

Das Wort “Paid-Content” für bezahlte Inhalte ist wieder mal in aller Munde. Medienmogul Murdoch ist schon einen ersten Schritt gegangen, auch deutsche Verlage prüfen das und rechnen sich innerlich schon reich, man kan schon die Euro-Zeichen in den Augen aufblitzen sehen, aber bieten die Verlage wirklich einen Mehrwert, den es rechtfertigt, für die Inhalte, die man bisher gratis bekan, Geld zu verlangen. Beim NDR gibt es einen interessanten Beitrag – via leanderwattig.de – leider lässt sich das Video nur auf Umwegen einbinden – auch hier kann man es anders machen.
Die Frage bleibt, wofür würde ein Nutzer gerne zahlen – dann ist es noch die Frage mit der Abrechnung; Micropayment, also Minimalsbeträge, sind oftmals ein Problem – und ob sich der Nutzer auf ein Abomodell einlassen will?!

Bezahlinhalte

Rupert Murdoch hatte sich ja schon lange mit der Idee herumgeschlagen, seine Internetangebote nach und nach kostenpflichtig zu machen. Nun hat die englische Times einen Anfang gemacht, wie u.a. spiegel-online berichtet. Die 21 Millionen Unique Visitors haben bei weitem nicht ausgereicht, werbefinanziert genug Mittel in die Kassen zu spülen. Die Printausgabe soll rund 1,2 Millionen Exemplare haben.

Bezahlt, unterbezahlt oder kostenlos?!

Die Debatte über Bezahlinhalte ist so alt wie das Internet selbst. Viele meinen, Inhalte im Netz dürften nichts kosten; dies wiederspräche der Gründungsidee des Netzes. Andere wiederum behaupten, dass Qualität im Netz ruhig etwas kosten dürfe. Höufig klingt es so, als wäre alles im Netz Schund. Das ist ganz und gar nicht der Fall. Man muss nur intelligenter suchen – oftmals liefern Suchmaschinen ja nicht das, was man gesucht hat.
Auf stern-online streiten sich Sascha Lobo und Felix Disselhoff, ob Inhalte was kosten dürfen.

Frechheit siegt

Ganz anders scheint Holtzbrinck die Theorien von Chris Anderson (“Free”) verstanden zu haben: wir suchen schön nach Social Media Experten, die dann Rede und Antwort stehen dürfen, ihre Konzepte preisgeben sollen – das nennt man dann kreativen Austausch, aber zahlen möchte man dafür nichts. Wenn man dann schön geplaudert hat, fließen die Konzepte nach und nach in die holtzbrinck-eigenen Webseiten, oder? Voraussetzung ist ein Motivationsschreiben und eine aussagekräftige Bewerbung – alles gut, nur etwas mehr dürfte schon fließen als “die einzigartige Möglichkeit, ein Dutzend Verlagsgeschäftsführer hautnah kennenzulernen”.

via literaturcafe

Update: mittlerweile ist der Aufruf nicht mehr öffentlich zugänglich.

Bezahlt oder doch lieber frei

Der Springer Verlag hofft auf das iPhone als eierlegende Wollmilchsau. Die Nutzer des iPhone oder anderer Smartphonse seien ja gewohnt, für Inhalte, wie etwas SMS, Gebühren zu bezahlen. So ist die Planung, in Zukunft vermehrt Bezahlinhalte für diese Applikationen anzubieten. Wir freuen uns schon, nicht nur aus dem Hause Springer, Textinhalte im Miniformat lesen zu können. Da mach das Scrollen dann richtig Spaß.
Zur Abwechslung gibt es dann mal Videoinhalte, in denen einem beispielsweise das Internet als rechtsfreier Raum erklärt wird. Ein sehr schönes Beispiel bei Stefan Niggemeier.

Panik

Panik macht sich bei den US-Zeitschriftenverlagen breit. Nachdem die New York Times in Zukunft Geld für ihre Inhalte will, sieht sich auch die Hearst Gruppe gezwungen darüber nachzudenken. Die eingebrochenen Werbebudgets drängen immer mehr US-Zeitungsverlage in die Bezahlecke, wie hier nachzulesen. Aber wird das ihren Erwartungen gerecht und ausreichen, die entstehenden Kosten zu tragen?

Freier Fall

Den amerikanischen Zeitungen, aber nicht nur denen, geht es finanziell schlecht. Das Internet hat vielen Printtiteln die Anzeigenkunden weggenommen. Nun wird krampfhaft nach Möglichkeiten gesucht, die Zeitungen zu retten. Eine erneute Überlegung scheint die Ausweitung von Bezahlinhalten zu sein, wie u.a. spiegel-online darstellt. Doch viele solcher Projekte sind nach kurzer Zeit wieder eingestampft worden: zu wenig Interesse des Lesers, für allgemein zugängliche Inhalte zu zahlen. Mich Kachingle soll das Micropayment einfacher werden. Dies bleibt abzuwarten