
Simple Bücherregale kennt jeder. Langeweile überfällt einen bei deren Anblick dann schon. Vor allem die schlecht haltenden aus Billigmärkten. Dieser hier aus pulverbeschitetem Stahlblech macht doch wirklich was her und die Bücher kommen endlich mal groß raus. Bis zu einer Höhe von 189cm wäscht es selbst über sich hinaus.
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Kategorie-Archiv: Zeitschriften
Zeitungen querlesen
Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
Nun, es gibt sie noch, diejenigen, die morgens oder zu einer anderen Tageszeit eine gedruckte Zeitung in Händen halten und nicht alles auf ihrem Smartphone, Tablet oder sonstwie lesen möchten/wollen. Wie wäre es damit, wenn man sich nicht mit lästigen Abo-Laufzeiten und der rechtzeitigen Kündigungsfrist herumschlagen müsste? querlesen bietet hier eine interessante Alternative. Weiterlesen
Paid Content
Das Wort “Paid-Content” für bezahlte Inhalte ist wieder mal in aller Munde. Medienmogul Murdoch ist schon einen ersten Schritt gegangen, auch deutsche Verlage prüfen das und rechnen sich innerlich schon reich, man kan schon die Euro-Zeichen in den Augen aufblitzen sehen, aber bieten die Verlage wirklich einen Mehrwert, den es rechtfertigt, für die Inhalte, die man bisher gratis bekan, Geld zu verlangen. Beim NDR gibt es einen interessanten Beitrag – via leanderwattig.de – leider lässt sich das Video nur auf Umwegen einbinden – auch hier kann man es anders machen.
Die Frage bleibt, wofür würde ein Nutzer gerne zahlen – dann ist es noch die Frage mit der Abrechnung; Micropayment, also Minimalsbeträge, sind oftmals ein Problem – und ob sich der Nutzer auf ein Abomodell einlassen will?!
Paid Content?
Qualitätsjournalismus ist nur über Paid Content zu erhalten. Der Meinung sind nach und nach immer mehr Verleger, denen die Anzeigenkunden abspringen und wo nicht genug Geld über digitale Werbung hängenbleibt. Konstantin Neven DuMont möchte Qualitätsjournalismus ab 2010 über Paid Content refinanzieren. Derzeit seien die technischen Möglichkeiten aber noch nicht reif dafür.
Paid Content taucht alle Jahre wieder in den Schlagzeilen auf und ist meistens so schnell wieder verschwunden. Ist dies die Wunderwaffe gegen das Sterben des Qualitätsjournalismus?
literaturen neu im Oktober
Im Oktorber erscheint die rundum erneuerte literaturen. Mit einer schlankeren Redaktion, neuer Optik und noch mehr Ausrichtung auf den Inhalt, versucht man die Abonnenten bei der Stange zu halten und Neukunden zu gewinnen. In der gestrigen Sonntagsausgabe der “Welt” gab es einen lesenswerten Artikel mit der provokanten Frage “Wer braucht schon Buchkritiken”.
Ja, wer braucht eigentlich Buchkritiken? Wir sind hier auf die Kommentare gespannt…
Eingestampft
Bei dem Literaturmagazin literaturen (ja, mit n hinten), müssen leider zwei Redakteure ihren Stuhl räumen und es wird weniger Ausgaben im Jahr geben:
Der Relaunch von »Literaturen« bringt nicht den gewünschten Erfolg, zumindest nicht bei der Anzeigenakquise. Das Literaturmagazin, das im Oktober erstmals mit neuen Inhalten und in neuer Gestaltung erscheinen soll, wird deshalb künftig nur noch alle zwei Monate zu haben sein, statt zehn gibt es nur noch sechs Ausgaben pro Jahr. Zudem müssen zwei der vier Redakteure, Jörg Magenau und Ronald Düker, zum Jahresende gehen.
via boersenblatt.net
Bezahlt oder doch lieber frei
Der Springer Verlag hofft auf das iPhone als eierlegende Wollmilchsau. Die Nutzer des iPhone oder anderer Smartphonse seien ja gewohnt, für Inhalte, wie etwas SMS, Gebühren zu bezahlen. So ist die Planung, in Zukunft vermehrt Bezahlinhalte für diese Applikationen anzubieten. Wir freuen uns schon, nicht nur aus dem Hause Springer, Textinhalte im Miniformat lesen zu können. Da mach das Scrollen dann richtig Spaß.
Zur Abwechslung gibt es dann mal Videoinhalte, in denen einem beispielsweise das Internet als rechtsfreier Raum erklärt wird. Ein sehr schönes Beispiel bei Stefan Niggemeier.
Kulturnews
Auf unserer Videoplattform bieten wir ab sofort eine Übersicht von Kulturnews aus unterschiedlichen Medien aus dem In- und Ausland.
4 Himmelsrichtungen
Hmmm, wie kress.de meldet, erscheint der stern diese Woche mit vier verschiedenen Titeln. Das Titelthema “Die neue Lust auf Deutschland”. Sinnige Idee. Doch warum wurde für den Norden “Sylt” und für den Süden das Allgäu ausgewählt?? Hätte man nicht lieber dem Süden Sylt und dem Norden das Allgäu schmackhaft machen sollen? Wohlmöglich haben wir es nicht verstanden.
Die Abonnenten erhalten übrigens alle die “Allgäu-Ausgabe”.
Nachtrag: Den Westen ziert die Saarschleife, den Osten das Stadtpanorama von Dresden.st
Kostenloses Internet vs. teure E-Books
Dass Internet nicht so kostenlos ist, wie die meisten das gerne hätten oder sich vorstellen, zeigt Webdesigner Kai Müller (auch bekannt als “Stylespion”) in seinem Artikel “Warum das Internet nicht kostenlos ist“. Viele Verlage möchten auch gerne Banner, Content-Integrationen und vieles mehr bekommen, doch sobald man erwähnt, dass alles einen Preis habe, kommt oft die entgeisterte Frage: “Ach, das kostet was?”.
Interessant, dass Werbung im Internet im Gegensatz zu großen Printkampagnen nichts kosten darf (böses Internet!) – doch wenn es um eigene digitale Erzeugnisse der Verlage geht, gelten diese Ansprüche offenbar nichts mehr. Wie sonst kann man es sich erklären, dass E-Books (die man lediglich als Datei erhält, nicht ins Regal stellen, nur auf extra Geräten lesen und hinterher nicht weiterkaufen kann) genauso viel kosten sollen wie die gedruckten Werke?