Öfter einmal danke sagen
Die Online-Welt ist im Wandel. Nicht erst seit heute, sondern täglich. Durch “Social Media” hat sich vieles getan und auch zum Positiven entwickelt. Aber trotz aller Vernetzung ist so einiges auf der Strecke geblieben. Grund genug, mich mit diesem kurzen Beitrag an der Blogparade von Wenke Richter (digiwis.de) zu beteiligen.
Einiges hat sie in ihrem Artikel schon angesprochen, was auch mir seit einigen Jahren auffällt und mittlerweile zum guten Ton zu gehören scheint. “Social Media” – Gary Vaynerchuk mag den Begriff eigentlich nicht – soll es alles persönlicher machen. Stattdessen erhält man anonyme Anfragen, man wird in E-Mails sofort geduzt und hat alle möglichen Leutchen sofort bei Facebook oder anderen Seiten als “Freund” hinzuzufügen. Dazu gehört aber weit mehr.
Als Norddeutscher in Franken musste ich mich an das fränkische “Duzen” gewöhnen, als ich in den Süden zog. Nun hat dies auch in der Online-Welt fußgefasst. Gegen ein Du habe ich überhaupt nichts, es ist aber die Art und Weise, wie es transportiert wird. Auch digital macht der Ton die Musik.
Alle möchten sich vernetzen und aktiv werden. Jedoch erlebe ich oftmals bei denen, die auf Kontakte und Freundschaften drängen, das ihnen nichts an einem kreativen Gedankenaustausch liegt. Nach der Bestätigung der Kontaktanfrage verstummen sie. Nicht einmal ein “Danke” ist zu vernehmen. Es geht nur um Rankings, die Tops und Flops in Suchmaschinenergebnissen. Wahre Freundschaft sind anders aus.
Aber vielleicht lernen wir das alle auch noch in den nächsten Jahren.
















Juli 5th, 2011 at 10:23 am
Herzlichen Dankeschön fürs Mitmachen bei der Blogparade! Ja, das Heischen nach Quantität statt Qualität scheint bei vielen fest im Blut zu sein – leider.
Viele Grüße
Wenke Richter
Juli 5th, 2011 at 10:42 am
Liebe Frau Richter, ich danke für den Kommentar und den Tweet.
Beste Grüße
Sven