E-Books kommen nicht in Fahrt

Die letzten Tage konnte man die unterschiedlichsten Meldungen über Andre Agassi lesen. Dass er gelogen habe, in Bezug auf seinen Drogenkonsum, um einer Sperrung während seiner aktiven Zeit zu entgehen. Heute konnte man einem Radiobeitrag zudem entnehmen, er habe früher ein Toupet getragen. Aber viel interessanter ist die Meldung, dass sein Verlag Knopf kein E-Book zeitnah zur Präsentation der Biographie herausbringen will. Der Verlag möchte sich nämlich das Geschäft nicht kaputtmachen. Ist es doch in Amerika so, dass dort die E-Books deutlich weniger kosten als hierzulande.

Auf eine E-Edition verzichtet Agassis Verlag Knopf zunächst, weil er sich das Geschäft mit der Hardcover-Ausgabe (400 Seiten) nicht verderben will.

via spiegel-online

Wäre aber solch eine Preispolitik nicht nötig, um dem Medium auf die Sprünge zu helfen. Ein Nutzer, der sich dann auch noch eines der mehr oder minder schicken und nützlichen E-Book-Lesegeräte anschaffen will, muss ohnehin tief in die Tasche greifen. Da bringt der neure PRS 300 von Sony auch nicht so viel frischen Wind mit.

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