Bezahlt, unterbezahlt oder kostenlos?!
Die Debatte über Bezahlinhalte ist so alt wie das Internet selbst. Viele meinen, Inhalte im Netz dürften nichts kosten; dies wiederspräche der Gründungsidee des Netzes. Andere wiederum behaupten, dass Qualität im Netz ruhig etwas kosten dürfe. Höufig klingt es so, als wäre alles im Netz Schund. Das ist ganz und gar nicht der Fall. Man muss nur intelligenter suchen – oftmals liefern Suchmaschinen ja nicht das, was man gesucht hat.
Auf stern-online streiten sich Sascha Lobo und Felix Disselhoff, ob Inhalte was kosten dürfen.
Frechheit siegt
Ganz anders scheint Holtzbrinck die Theorien von Chris Anderson (”Free”) verstanden zu haben: wir suchen schön nach Social Media Experten, die dann Rede und Antwort stehen dürfen, ihre Konzepte preisgeben sollen – das nennt man dann kreativen Austausch, aber zahlen möchte man dafür nichts. Wenn man dann schön geplaudert hat, fließen die Konzepte nach und nach in die holtzbrinck-eigenen Webseiten, oder? Voraussetzung ist ein Motivationsschreiben und eine aussagekräftige Bewerbung – alles gut, nur etwas mehr dürfte schon fließen als “die einzigartige Möglichkeit, ein Dutzend Verlagsgeschäftsführer hautnah kennenzulernen”.
via literaturcafe
Update: mittlerweile ist der Aufruf nicht mehr öffentlich zugänglich.
















August 31st, 2009 at 3:26 pm
Frechheit siegt, oder? Es wird dann immer Leutchen geben, die sich drauf melden.
September 1st, 2009 at 6:38 am
selbst as student, der ich nun mal noch bin, würd ich mich da so nicht melden – etwas freundlicher hätte man die Ausschreibung auch formulieren können – und wenn einem dann nicht mal die Fahrtkosten anteilig erstattet werden – Bankrotterklärung. typisch Verlage. Mensch, schaut mal über den Tellerrand.