Bezahlt, unterbezahlt oder kostenlos?!

Die Debatte über Bezahlinhalte ist so alt wie das Internet selbst. Viele meinen, Inhalte im Netz dürften nichts kosten; dies wiederspräche der Gründungsidee des Netzes. Andere wiederum behaupten, dass Qualität im Netz ruhig etwas kosten dürfe. Höufig klingt es so, als wäre alles im Netz Schund. Das ist ganz und gar nicht der Fall. Man muss nur intelligenter suchen – oftmals liefern Suchmaschinen ja nicht das, was man gesucht hat.
Auf stern-online streiten sich Sascha Lobo und Felix Disselhoff, ob Inhalte was kosten dürfen.

Frechheit siegt

Ganz anders scheint Holtzbrinck die Theorien von Chris Anderson (“Free”) verstanden zu haben: wir suchen schön nach Social Media Experten, die dann Rede und Antwort stehen dürfen, ihre Konzepte preisgeben sollen – das nennt man dann kreativen Austausch, aber zahlen möchte man dafür nichts. Wenn man dann schön geplaudert hat, fließen die Konzepte nach und nach in die holtzbrinck-eigenen Webseiten, oder? Voraussetzung ist ein Motivationsschreiben und eine aussagekräftige Bewerbung – alles gut, nur etwas mehr dürfte schon fließen als “die einzigartige Möglichkeit, ein Dutzend Verlagsgeschäftsführer hautnah kennenzulernen”.

via literaturcafe

Update: mittlerweile ist der Aufruf nicht mehr öffentlich zugänglich.

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