Ob das ein Hit wird?
Der E-Book-Reader von Sony ist in aller Munde. Google spendiert ihm nun rund 500.000 Bücher als Inhalt, darunter die Romane von Charles Dickens und Werke aus der Antike. Freilich sind das alles Inhalte, deren Copyright abgelaufen ist.
Hat man einmal solchen Reader für 300 Euro erworben, möchte man auch schnell zu den Büchern kommen, um sie auf dem Gerät zu speichern und nutzen zu können. Doch weit gefehlt.Beispielsweise bietet libri aktuelle Bestseller im Epub-Format zum kostenpflichtigen Download an. Im ersten Monat erstaunt, dass das digitale Buch genauso viel kostet wie das Buch aus Papier. Aber das hat seine Gründe.
Kürzlich präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Plattform libreka als E-Book-Kauf-Mich-Hier-Jetzt-Plattform. Doch die Bedienung der frisch grünlich daherkommenden Website enttäuchst.
Im Untertitel heißt es “Der Volltext-finder” – nun gut, hat man aber beispielsweise einen bestimmten Buchtitel im Kopf, kann man auch die erweiterte Suche nutzen, doch die enttäuscht sehr. Beispielsweise möchten wir Charlotte Roches Feuchtgebiete bestellen. Geben wir das Wort in das Tite-Feld ein, erhalten wir die Meldung
Ihre Suchanfrage nach “Buchen Titel enthält feuchtgebiete” lieferte keine Ergebnisse. Bitte versuchen Sie es mit einem anderen Suchbegriff.
Hmmm, nein, wir wollten nichts buchen, sondern suchten nach einem Buch mit dem Titel. Daran sollte noch gefeilt werden. Immerhin funktioniert es mit Heinz Strunk, dessen Namen wir in das Autorenfeld eingeben – und es wird der aktuelle Titel ausgespuckt. Respekt. Man kann sich nun einen Kurzinhalt anzeigen lassen und ein wenig im Buch blättern. Sehr schön, aber wie erwerbe ich es jetzt? Der Knopf zum Ablegen des Buches in den Warenkorb konnten wir nicht finden – dafür unseren noch leeren Korb anzeigen lassen – wenig hilfreich. Da muss noch ein wenig nachgebessert werden, soll man dort auch als Käufer seine Freude haben.















